Wer schreibt, braucht ein Werkzeug. Im alten Mesopotamien war es das Schilfrohr, das Keile in Ton drückte. In Ägypten und Europa wurde mit Schilf- und Vogelfedern auf Papyrus, Pergament und Papier geschrieben.
Mit der Industrialisierung kamen Stahlfeder, Füllfederhalter, Bleistift und schließlich der Kugelschreiber hinzu. Jedes neue Werkzeug veränderte das Schriftbild – feiner, schneller, robuster.
Heute schreiben wir meist mit Tastatur oder Touchscreen. Doch die Handschrift bleibt ein persönliches Merkmal und in vielen Kulturen ein Kunstwerk für sich.