Zu den bekanntesten zählen die Vai-Schrift in Liberia (entwickelt um 1833), das Bamum in Kamerun (König Ibrahim Njoya, frühes 20. Jahrhundert), das N'Ko für die Mandé-Sprachen (Souleymane Kanté, 1949) sowie das Mende Kikakui in Sierra Leone. Sie alle wurden von einzelnen Persönlichkeiten oder kleinen Gemeinschaften ersonnen und systematisch eingeführt.
Diese Schriften sind mehr als technische Lösungen. Sie sind kulturelle Selbstvergewisserung — Beweise dafür, dass eine Sprache eine eigene Form verdient, und dass Schrift nicht aus dem Westen oder Osten kommen muss, um zu funktionieren.