Schriftausstellung

Europa

Von der Übernahme der römischen Schrift über die zwei Lautverschiebungen bis hin zur heute üblichen Schreibweise — die Schriftgeschichte Europas ist ein Geflecht aus römischen, griechischen und kyrillischen Wurzeln, das sich bis ins Deutsche fortspinnt.

Schriften dieser Sektion:

Durch die Ausbreitung des Römischen Reiches gelangte die lateinische Schrift in fast ganz Europa und wurde zur Grundlage der Schrift vieler Sprachen. Doch das lateinische Alphabet allein reichte nicht aus, um alle Laute der jungen europäischen Sprachen abzubilden — es entstanden neue Buchstaben, Doppelbuchstaben und Umlaute.

Im Osten entwickelten die bulgarischen Mönche Kyrill und Method im 9. Jahrhundert eine eigene Schrift für die slawischen Sprachen — sie ist bis heute in Russland, Bulgarien und vielen ehemaligen Staaten der Sowjetunion gebräuchlich. Im Süden lieferte das griechische Alphabet die Buchstaben, die in fast jeder anderen europäischen Schrift wiederzufinden sind.

Ein Kontinent — viele Schriften

Europa im Überblick

Karte der Schriftfamilien Europas

Vom Mittelmeer bis zur Ostsee

Drei Schriftfamilien

Lateinisch im Westen, kyrillisch im Osten, griechisch im Süden — Europas Schriftlandschaft erzählt von Reichen, Glaubensgemeinschaften und Sprachen, die sich über Jahrhunderte hinweg gegenseitig beeinflusst haben.

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