Aus dem nabatäischen Alphabet hervorgegangen, verbreitete sich die arabische Schrift mit dem Islam ab dem 7. Jahrhundert über große Teile Asiens und Afrikas. Sie kennt 28 Buchstaben, die ihre Form je nach Stellung im Wort verändern, und macht ein Lautbild aus Bögen, Punkten und Linien.
Frühe Stile wie Kufi sind streng geometrisch, spätere Stile wie Naschi, Thuluth oder Diwani lassen die Linie tanzen. So wurde die arabische Schrift nicht nur Verkehrsmittel des Gebets und des Handels, sondern zur Königsdisziplin der Kalligrafie.
