Schriftausstellung

Arabisch

Die arabische Schrift verbindet eine ganze Weltregion: vom Atlantik bis zum Indischen Ozean wird sie für Sprachen so unterschiedlich wie Arabisch, Persisch, Urdu oder Paschtu verwendet — geschrieben von rechts nach links, in fließenden Bögen.

Aus dem nabatäischen Alphabet hervorgegangen, verbreitete sich die arabische Schrift mit dem Islam ab dem 7. Jahrhundert über große Teile Asiens und Afrikas. Sie kennt 28 Buchstaben, die ihre Form je nach Stellung im Wort verändern, und macht ein Lautbild aus Bögen, Punkten und Linien.

Frühe Stile wie Kufi sind streng geometrisch, spätere Stile wie Naschi, Thuluth oder Diwani lassen die Linie tanzen. So wurde die arabische Schrift nicht nur Verkehrsmittel des Gebets und des Handels, sondern zur Königsdisziplin der Kalligrafie.

Ab dem 7. Jahrhundert

Eine Schrift, viele Sprachen

Arabische Schrift

Das Alphabet

28 Buchstaben in vier Formen

Jeder Buchstabe kennt eine Form für Wortanfang, Mitte, Ende und Alleinstellung. Dadurch fließt die arabische Schrift wie eine Linie, die nur an wenigen Stellen abreißt — Kalligraphie und Lesefluss sind hier von Anfang an eins.