Die Maya entwickelten in Mittelamerika eine voll ausgebildete Logo-Silben-Schrift, die heute noch erforscht und entziffert wird. Die Azteken verbanden Bildzeichen mit phonetischen Andeutungen in farbenprächtigen Codices. Die Inka wiederum nutzten Quipus — geknotete Schnüre, die statt Buchstaben Zahlen, Listen und vielleicht ganze Erzählungen festhielten.
Schriftausstellung
Amerika
Zwei Kontinente, Jahrtausende Schriftgeschichte: Von den Glyphen der Maya über die Bilderbücher der Azteken bis zu den Knotenschriften der Inka — und dann, ab dem 16. Jahrhundert, die wuchtige Ankunft der lateinischen Buchstaben aus Europa.
Vom Nordpol bis Feuerland
Schrift in der Neuen Welt

Karte mit Wegweisern
Nord und Süd
Ein Klick führt nach Nordamerika oder nach Lateinamerika. Im Norden treffen indigene Schriften wie die Cherokee-Silbenschrift auf europäische Einflüsse; im Süden begegnen sich Maya-Glyphen, aztekische Codices und das Latein der Konquistadoren.